Frank Meyer Blog

Gold als Kaiser. Silber als Sprinter.

10.08.2020

Sind dies historische Zeiten? Wahrscheinlich. Eine Unze Gold kostete am 4. August erstmals mehr als 2.000 US-Dollar. Elf Jahre hat es gedauert von der 1.000er zur 2.000er Marke. Wenn die Notenbanken weiter so fleißig bleiben, dauert der nächste Sprung über die 3.000er Linien keine weiteren elf Jahre. Das Erstaunliche ist, dass es keine großen Schlagzeilen gab, als das Gelbe plötzlich eine „zwei“ vorn stehen hatte.

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Rekorde, über die (noch) niemand redet…

10.07.2020

Heimlich, still und leise schob sich der Goldpreis über die 1.800er US-Dollar-Marke. Experten sind mehr als überrascht. Sie passen ihre Kursziele nun der Realität an. Man kann nichts anderes erwarten. Einige hundert Zähler niedriger sprühten sie vor Pessimusmus.

Sie verweisen darauf, dass es der höchste Stand seit 2011 wäre und dass zum Rekordhoch noch rund 100 US-Dollar fehlen. Den Experten ist wahrscheinlich auch aufgefallen, dass Gold in Euro bei 1.633 Euro pro Feinunze längst ein Allzeithoch erreicht hatte. Ein Dank geht deshalb an die EZB, die so viele Euros schafft, dass die vorhandene Geldmenge immer weiter verdünnt wird. Das war zu erwarten und auch nicht schwer, darauf zu kommen.

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Billionen aus dem Zauberhut: Die Sorgen mit dem Borgen

12.06.2020

Die Börsen tun derzeit (noch) so, als gäbe es weder eine Pandemie noch einen weltweiten wirtschaftlichen Flächenbrand. Zur Bekämpfung des Virus gibt es weder Medikamente noch Impfstoffe, aber extra dicke Kanonen, aus denen Woche um Woche Billionen um Billionen zur Abfederung der Auswirkungen abgefeuert werden. Die Zentralbanken liefern das Schwarzpulver und Regierungen verteilen um. Manche halten schon Ausschau nach Hubschraubern, die über den Köpfen der Leute Geldscheine abwerfen. Und diese gigantische Ausweitung der Geldmenge bei einer schrumpfenden Waren- und Dienstleistungsmenge soll keine Auswirkungen haben?

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Edelmetalle in Zeiten von Corona

12.05.2020

Trotz aller Expertenrufe ist Gold auch in den letzten Wochen nicht viel billiger geworden. Ein Gramm kostet weiterhin über 50 Euro. Damit ist das gelbe Metall 110 mal so teuer wie Silber. Wir erleben nicht nur in diesem Zusammenhang historische Zeiten. Nie war Silber im Vergleich zu Gold so preiswert. Woran liegt das? Nun, Gold war, ist und bleibt das stärkste Geld der Welt. Silber dagegen ist einerseits Geld, zur Hälfte aber auch ein Rohstoff. In Zeiten von Corona haben es die Rohstoffe mangels Nachfrage preislich schwer, wie man beim Öl verfolgen kann.

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Billion trifft Bullion

14.04.2020

Wie war das noch mit dem Gold und Silber? Erinnern Sie sich? Die Experten erzählen seit Jahrzehnten, dass Gold als Krisenmetall nichts tauge und man in Aktien sparen soll. Die Dividende wäre der neue Zins. Dumm nur, wenn diese ausfällt. Und wer konnte schon mit einem Virus rechnen? Es heißt auch „Bares ist Wahres“ bzw. wird Rares in Bares getauscht statt umgekehrt. Viele Ratschläge der letzten Jahre entpuppen sich nun als Schläge, spätestens mit dem Blick an die Börse.

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Gold als geldlicher Tausendsassa in stürmischen Zeiten.

12.03.2020

Corona, Corona, nichts als Corona. Das Virus hat längst auch die Finanzmärkte infiziert. Aber ist es wirklich das Coronavirus, was die Kurse stürzen lässt? Oder war es nur der Auslöser für einen Crash bei DAX, Dow & Co.? Letzteres ist wahrscheinlicher. Die durch das billige Geld geschaffene und unsichtbare Blase wurde durch das Virus angestochen. Eine Liquiditätskrise ist die Folge. Während die Notierungen schniefend danieder liegen, hofft die Finanzwelt jetzt darauf, dass mit noch mehr (Geld)Mitteln der Schuldenberg am Wegrutschen gehindert wird. Nur weitere neue Schulden können die Party, die derzeit eine jähe Unterbrechung erfährt, wieder in Gang bringen. Wie viele Billionen müssen es diesmal schon wieder sein?

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Frische Zahlen vom edlen Metallmarkt

11.02.2020

Gold hat die letzte Woche bei 1.435 Euro pro Feinunze geschlossen. Das ist zehn Euro unter seinem höchsten Stand. Erinnern Sie sich noch an meine früheren Texte hier auf diesem Blog, wonach der Preis für das gelbe Metall mit der Unruhe da draußen Hand in Hand gehen? Beide sind unzertrennlich. Wäre heute Gold halb so teuer wie heute, gäbe es wahrschenlich diese unleidlichen Themen wie Handelskriege, Brexit, Geldrucken, Nullzinsen und Strafzinsen nicht in dieser nervigen Form. Auch im Politischen wäre vieles anständiger geblieben als es heute daher kommt. Oder fragt sich ernsthaft und endlich mal jemand, welche Schieflagen im politischen Gebälk Herrn Trump eigentlich erst möglich gemacht haben? Oder auch die Veränderungen der politischen Landschaft vor unserer Tür? Je höher Gold steigt, freut das denjenigen, der es hat und er sollte sich zugleich auch fürchten. Mit Gold ist das Fürchten etwas einfacher. Meinen Sie nicht auch? Der Goldpreis bleibt im Aufwärtstrend, das Vertrauen in die wirtschaftliche und politische Elite wie die Kaufkraft im Abwärtstrend.

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Goldene 20er Jahre?

14.01.2020

Willkommen im neuen Jahr und im neuen Jahrzehnt! Sind Sie gut reingerutscht? Gold hatte einen traumhaften Start. Der angebliche Grund: Im Nahen Osten hat es gekracht. Man weiß ja nie, was sich daraus noch entwickeln kann. In US-Dollar kostete das gelbe Blech mit 1.610 US-Dollar so viel wie seit sieben Jahren nicht mehr. Die Experten waren überrascht. In Euro aber erreichte es mit 1.433 Euro pro Unze ein frisches Allzeithoch. Die Fachleute kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Gold hatte sich über ein paar Stunden richtig ausgetobt. Die Zeichen stehen jetzt erst einmal auf wieder etwas günstigere Kurse. Es kann auch anders kommen, aber so richtig ist nicht klar, ob es im Nahen Osten ruhig bleiben wird.

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Was bringt 2020?

12.12.2019

So kurz vor dem Fest hat unsere Regierung ein besonderes und seltsam riechendes Geschenk auf den Gabentisch gelegt. Wer ab dem neuen Jahr anonym Edelmetalle kaufen möchte, darf das nur noch bis 2.000 Euro, ohne seine Daten abzuliefern. Bis Ende 2016 waren noch 14.999 Euro erlaubt. Dieser Betrag wurde 2017 auf 10.000 Euro gesenkt. Und weil es die Welt wahrscheinlich wieder mal besser machen soll, gilt ab dem neuen Jahr die 2.000er-Marke. Als Grund wird wieder mal die mögliche Geldwäsche angeführt. Wie fürsorglich! Dabei hatten von den 59.845 im Jahr 2017 gemeldeten Verdachtsfällen nur 64 mit Edelmetallen zu tun. 2018 gab es bei 77.252 Verdachtsmeldungen 175 Bezüge zum Edelmetall. Zusammen genommen sind das also 239 mögliche Geldwäschefälle, bei denen Edelmetall im Spiel war. Bemerkenswert dabei, nur vier Fälle betrafen den anonymen Bereich unter 10.000 Euro. Alles darüber musste registriert werden.

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Deutsche kauften zuletzt 79 Milligramm Gold im Monat!

12.11.2019

Hört hört! Laut Angaben des World Gold Councils, dem größten Lobbyverband für die Goldbranche, haben die Deutschen im dritten Quartal sagenhafte 19,3 Tonnen Gold in Form von Münzen und Barren gekauft. Was sagt uns das? Nicht viel! Außer man schaut sich diese Zahl auf andere Weise an.

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Taurus Sachwerte AGDie Taurus Sachwerte AG ist ein eigenständiger Wiederverkäufer von physischen Edelmetallen. Wir verkaufen Gold und Silber in Form von Barren und Münzen. Der Käufer erwirbt die physischen Edelmetalle zu seinem persönlichen Eigentum und kann diese in der Schweiz einlagern lassen.+4232634444
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