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Billionen aus dem Zauberhut: Die Sorgen mit dem Borgen

12.06.2020

Die Börsen tun derzeit (noch) so, als gäbe es weder eine Pandemie noch einen weltweiten wirtschaftlichen Flächenbrand. Zur Bekämpfung des Virus gibt es weder Medikamente noch Impfstoffe, aber extra dicke Kanonen, aus denen Woche um Woche Billionen um Billionen zur Abfederung der Auswirkungen abgefeuert werden. Die Zentralbanken liefern das Schwarzpulver und Regierungen verteilen um. Manche halten schon Ausschau nach Hubschraubern, die über den Köpfen der Leute Geldscheine abwerfen. Und diese gigantische Ausweitung der Geldmenge bei einer schrumpfenden Waren- und Dienstleistungsmenge soll keine Auswirkungen haben?

Wenn die Börse richtig liegt, strahlt und prahlt die Wirtschaft bald schon glänzender als es in den modernen Wirtschaftsbibeln stehen könnte. Doch eine V-förmige Erholung der Wirtschaft bleibt Wunschdenken. Es wird eine Erholung geben, die aber lange Zeit nicht wieder das Niveau vor dem Auftauchen des Virus erreicht. Und diese Wirtschaft, vor allem die Zombies, bleibt von billiger Liquidität und Nullzinsen abhängig.

Gold als Barometer für Ungemach hat im Mai mit 1.633 Euro pro Unze oder 52,50 Euro Gramm einen neuen Rekord verzeichnet. Anders gerechnet, war der Euro gegenüber dem Gold noch nie so wenig wert. Seitdem verschnauft das „Gelbe“ und pendelt bei 1.500 Euro. Wenn wirklich wieder alles gut würde, wäre der Zustrom in diesen sicheren Hafen versiegt. Im Gegenteil. Das Erstaunliche ist auch, dass sich bei mir viele Leute melden, die ich Ewigkeiten nicht mehr gesehen, gehört oder gelesen habe, die fragen, ob sie Gold kaufen sollten. Sie sorgen sich um ihr Geld wegen der vielen neuen Billionen und dass das herkömmliche Geld nicht mehr sicher sei.

Warum aber muss es immer Gold sein? Vielleicht, weil es im Vergleich zu den Aktienmärkten relativ preiswert daherkommt, aber im Vergleich zum Silber ziemlich teuer ist. Kürzlich war eine Unze Gold 125 mal so teuer als Silber, was in den letzten vielen hundert Jahren noch nicht vorgekommen war. Der Crash im Aktienmarkt stürzte auch den Silberpreis mit in die Tiefe bis auf 11,50 Euro. Von dort hat es sich um rund 35 Prozent auf 15,50 Euro erholt. Der Preis für eine echte physische Unze im Laden pendelt dagegen wieder unter der 20er Euro-Marke. Lieferengpässe im Rahmen des Lockdowns und auch das Herunterfahren der Raffinerien haben für deutliche Aufgelder im Vergleich zum Börsenpreis gesorgt. Übrigens auch bei Gold. Inzwischen hat sich Lage wieder beruhigt.

Die Kanonen werden weiter donnern, auch als Warnzeichen. So weitet die EZB ihr Aufkaufprogramm für Anleihen aus und drückt damit die Zinsen. Zudem kauft sie inzwischen auch Papiere minderer Qualität - natürlich mit Geld aus dem Nichts. Wer weiß, wann sie auch übel riechende Mülltonnen kauft. Die Leute beginnen den Braten zu riechen, dass diese Wirtschaft nur noch künstlich am Leben gehalten werden kann, es keine freien Märkte mehr gibt - und die Zombies, die jetzt nach Hilfe rufen, später noch mehr kosten werden. Ja, man kann Probleme wie derzeit mit neuem Geld lindern. Doch durch die häufige Verabreichung dieser Medikamente hat sich über die Jahre hinweg eine Art von Immunität eingestellt. Und dann beginnt die echte Sorge um das Ersparte. Das nennt der Experte dann Crack-Up-Boom… Ein Boom, bei dem (fast) alle verlieren…

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