Ruhe vor dem Sturm?  In den letzten Wochen war es bei den Edelmetallen eher ruhig und die Schwankungsbreite der Preise gering. Charttechniker sagen, Gold und Silber arbeiten weiter an ihrer Bodenbildung, während andere Märkte im Rampenlicht stehen - und nicht die Edelmetalle.   Ist der Preis heiß?  Nein, es gibt ja keine Inflation und Teuerung erst recht nicht. Zumindest nicht in der Statistik, sondern nur im normalen Leben.   Den Stöpsel gezogen?  Damit hätte angeblich niemand rechnen können, dass an den weltweiten Börsen binnen zehn Tagen satte fünf Billionen US-Dollar in Luft aufgehen könnten.   Was uns 2018 erwarten könnte...  2017 zeigte wieder mal, was Edelmetalle können und was nicht. Es gibt keine Renditen wie bei Anleihen, sondern nur Kurssteigerungen oder Kursverluste.   Edelmetalle im November 2017  Was tut sich bei Gold und Silber? Die Bilanz für 2017 sieht bislang eher bescheiden aus.   Wahnsinn in Unzen?  Neulich staunte die Öffentlichkeit und wohl auch die Expertenschaft, denn nach einer Studie des World Gold Councils, dem Lobbyverband der Goldindustrie, sei Deutschland der größte Goldkäufer der Welt.

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Wahnsinn in Unzen?

10.10.2017

Man hört immer mal wieder seltsame Zahlen aus Studien zum Goldbesitz der Welt. Neulich staunte die Öffentlichkeit und wohl auch die Expertenschaft, denn nach einer Studie des World Gold Councils, dem Lobbyverband der Goldindustrie, sei Deutschland der größte Goldkäufer der Welt. Jeder Deutsche kaufte im letzten Jahr statistisch gesehen 1,3 Gramm des gelben Metalls und damit mehr als die Türkei (0,9 Gramm) und sogar China (0,65 Gramm). Ist das nicht Wahnsinn in Unzen? Einige werden sagen, Gold sei ein prima Investment, nur fehle ihnen dafür das nötige Papiergeld.

..wobei das Geld der kleinen Leute war ohnehin schon immer Silber.

So haben die Deutschen im letzten Jahr 187,6 Tonnen Gold gehortet, davon 76,8 Tonnen in angeblich goldgedeckten und börsengehandelten Wertpapieren. Mancher Experte schrieb in diesem Zusammenhang von einem mysteriösen Goldboom in Deutschland. Wirklich? Genau betrachtet hat 2016 jeder Bundesbürger für nur 43 Euro in Gold investiert bzw. sagenhafte drei Euro im Monat - und damit weniger als für Butter oder Küchentücher ausgegeben. Von wegen Goldboom, von Silber ganz zu schweigen…

In Wirklichkeit lieben die Deutschen weiter ihr zinsloses Risiko in ihren Versicherungen und auf den Sparbüchern. Sie sparen trotz der Nullzinsen stur und größtenteils auf herkömmliche Art, was eher die Frage nach einem mysteriösen Papierboom statt Goldboom aufkommen lässt und man sich fragt, warum monatlich Milliarden in diese Sparformen fließen.

Nach den Zahlen des World Gold Councils spielte bis zur Finanzkrise 2007/08 Gold hierzulande kaum eine Rolle. Damals lagen die Käufe bei 36 Tonnen und haben sich bis 2016 auf 134 Tonnen vervierfacht. Augenfällig war zu Beginn der Finanzkrise, dass die Leute erst dann Gold kauften, als die Banken und der Finanzmarkt schon längst brannten - nicht aber zuvor. Die steigenden Goldkäufe der letzten Jahre allerdings sind noch Peanuts, und dennoch der Ausdruck eines steigenden Misstrauens in unsere Gemeinschaftswährung. Haben einige doch etwas aus der Krise gelernt? Manche meinen ja, man sollte den Euro lieber ein paar Jahre früher in Gold oder auch Silber tauschen - als eine Stunde zu spät.

Da könnte was Wahres dran sein.

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