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Kein gutes Börsenjahr. Auch nicht für Edelmetalle?

11.05.2022

Eigentlich hatten sich das die Experten zu Beginn des Jahres anders gedacht - als 16 Prozent Minus beim DAX und 15 Prozent Abschlag bei den US-Technologiewerten an der Nasdaq. Statt weiter zu steigen, sind die Börsen jetzt im Abwärtstrend gefangen. Die jungen Banker sind verschreckt. Sie kennen so etwas noch gar nicht. Kursstarke Tage werden zum Verkaufen genutzt, statt wie in den letzten Jahren kursschwache Tage zum Kaufen. Der Bullenmarkt ist zu einem Bärenmarkt geworden. Gold und Silber haben sich im Vergleich zu den großen Aktienindizes ganz gut gehalten. Die Euronotierungen für das gelbe Metall stiegen per 9. Mai sogar um zehn Prozent. Silber konnte zwei Prozent gewinnen. Und auch diesmal funktionieren die Edelmetalle. Sie puffern die Unsicherheiten und auch die Schwäche des Euro mit stärkeren Metallnotierungen ab.

Verluste im „sicheren Hafen“

Die Preise für die Anleihen fallen. Im Gegenzug steigen die Zinsen, wofür es zwei Gründe gibt. Zum einen verkaufen die Investoren ihre Zinspapiere, weil die deutlich aufwärts gerichtete Inflation ein Engagement bei diesen Minirenditen sinnlos geworden ist. Bei hohen Inflationsraten führt dies zu steigenden und garantierten Verlusten. Zum anderen fahren die Zentralbanken ihre Aufkäufe der Zinspapiere zurück. Wer aber soll dann diese noch mickrig rentierlichen Papiere kaufen? Also fallen die Kurse und die Renditen steigen. So sind die Renditen zehnjähriger US-Anleihen auf über drei Prozent geklettert bei einer Inflation von 8,5 Prozent. Die deutschen Anleihen gleicher Laufzeit haben es nach sieben Jahren wieder über die Ein-Prozent-Marke geschafft - bei einer Inflation von kuscheligen 7,4 Prozent. Das sind reale Kaufkraftverluste im ach so sicheren Hafen der Staatsanleihen.

Auf dem Trockenen

Die geringere Liquidität führt in diesen Tagen zu noch größeren Kurschwankungen bei allen Anlageklassen und tendenziell zu Preisrückgängen, auch bei den Edelmetallen. Manch Marktteilnehmer ist gezwungen zu verkaufen, weil er Liquidität braucht bzw. seine noch tolerierten Verluste überschritten werden. Gold als letzte Instanz liegt selbst im starken US-Dollar in diesem Jahr noch im Plus, ist aber von Ständen von nahe 2.000 US-Dollar zurückgekommen. Es ist und bleibt dennoch Geldersatz und die Alternative zum löchrigen Papiergeld.

Erstaunlicherweise ist der Bitcoin doch nicht das „neue Gold“, als was es in den letzten Jahren gesehen wurde. In Zeiten der Inflation und Unsicherheiten erinnert man sich eher an das Gold. Steigende Aufgelder auf Münzen und Barren lassen eine robuste Nachfrage vermuten. Goldkäufe hängt man zudem nicht an die große Glocke.

Quo vadis Euro

Wenn man in Europa sitzt, denkt man automatisch über den Euro und dessen Zukunft nach. Die EZB als vermeintliche „Währungshüterin“ scheint zwar allmächtig zu sein, aber nicht allwissend. In Sachen Geldpolitik reagiert sie viel zu spät auf ihre mit Gelddruckerei selbst geschaffene Inflation. Nein, die hohe Inflation hängt nicht maßgeblich mit dem Ukraine-Krieg zusammen. Sie wurde dadurch verstärkt, lief aber bereits letztes Jahr aus dem Ruder. Wieder zeigt sich, dass der Euro zwar als Zahlungsmittel taugt, aber nicht als Wertspeicher. Von daher gehört es zu den Erfordernissen der Zeit, einen Ersatz für diese Währung mit Geburtsfehlern auf Treibsand zu suchen, bevor es alle tun. Anleihen sind es nicht. Auch Cash verliert. Wohin?

Die Frage ist, in was man sein Geld zum Kaufkrafterhalt ausgibt. Die einen kaufen Immobilien und Aktien. Die anderen bevorzugen Edelmetalle, allein schon aus politischen Erwägungen. So bekommt man seine Kaufkraft gespeichert außerhalb dieses maroden Geldsystems. Es ist mit dem Gold und dem Silber wie mit dem Mangel an Öl und Mehl. Am Anfang gibt es viel von allem. Dann wird es knapp. Dann geraten Angebot und Nachfrage durcheinander und die Preise pendeln sich neu ein. Im Ernstfall aber zählt nur der Besitz, denn die Flucht aus dem Euro hat längst begonnen, auch wenn es nicht in den Zeitungen steht.

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