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Die Gelddruckerei entfaltet ihre Wirkung. Im Geldbeutel.

11.10.2021

Seit meinem letzten Eintrag im September sind die Goldpreise in Euro in etwa gleich geblieben, die Silberpreise aber um drei Prozent gefallen. Platin hat sich um fünf Prozent verteuert, währen Palladium um acht Prozent abstürzte. Was lehrt uns das? Nicht viel. Aus der Giftküche der wirtschaftlichen Unwägbarkeiten steigt zunehmend sichtbarer Rauch vom Gespenst der Stagflation empor. Stagfla-was?

Während die Wirtschaft durch Brüche in den Lieferketten, Materialengpässe und steigende Rohstoffpreise belastet wird, steigen die Preise allerorten. Stagnation und Inflation = Stagflation. Nichts Gutes! Ab einem gewissen Punkt wird das für Edelmetalle zum Freudenfest, für Zentralbanken aber zum Horror-Szenario. Heben sie die Zinsen wegen der von ihr selbst produzierten Inflation an, würgt das die Wirtschaft und die Schuldner ab. Drucken die Zentralbanken wegen der schwächeren Wirtschaft noch mehr Geld, befeuern sie wiederum die Inflation. Was sie machen oder lassen, es wird falsch sein.

Die Inflationsrate in Deutschland ist offiziell auf 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Wenn Sie mehr empfinden sollten, rennen Sie nicht gleich zum Arzt. Das passt schon. Denn rechnet man die Kurszuwächse von Aktien, Immobilien und anderen Sachwerten mit ein, sieht man die volle Wirkung der Gelddruckerei.

Seit Beginn des letzten Jahres wuchs die Geldmenge in den USA um 34 Prozent und in Europa um 16 Prozent. Dieses Mehr an Geld frisst sich erst über die Anleihemärkte dann hin zu den Aktien- und Immobilienmärkten - um dann in den Taschen der Verbraucher ihr Unwesen zu treiben. Es sei ja nur vorübergehend, beteuern die Zentralbanken. Wie lange mit „vorübergehend“ gemeint sei, sagen sie nicht. Ihr Job ist es doch derzeit eher, die Inflationserwartungen im Zaum zu halten. Gehen Sie weiter! Es gibt nichts zu sehen! Und auch nichts zu befürchten! Bis man sich dann doch fürchtet.

Was an Kaufkraft weg ist, bleibt weg und kommt nicht wieder. Leute mit viel Geld gleichen das derzeit (noch) über die Kursgewinne an den Börsen und auch an den Immobilienmärkten aus. Die kleinen Leute aber zahlen die Zeche. Ihre Ersparnisse verdampofen zudem heute schneller verdampfen als noch vor einem Jahr.

Die Wirtschaft hat mit den gleichen Preissteigerungen zu kämpfen. Können die Unternehmen ihre höheren Kosten durch höhere Preise an ihre Kunden und Verbraucher weiterleiten? Das ist die Frage. Die Verbraucher werden ihr Geld zusammenhalten wollen, wenn sie immer weniger Waren und Dienstleistungen für ihre Euros bekommen. Oder am Ende des Geldes ist jedes Mal noch etwas mehr Monat übrig. Und wer bislang immer gespart hat, den plagen die Sorge um die Werthaltigkeit dieser Rücklagen, denn Geld hat eine Kaufkraft, aber keinen Wert.

Was kann man tun?

Erst einmal beim Chef nach mehr Lohn fragen! Sechs Prozent müssten es schon sein, denn ein Teil davon versickert gleich beim Finanzamt und in der Sozialversicherung. Alles darunter wäre ein realer Einkommensverlust. Das wird (k)ein Spaß! Und Chefs verstehen oft wenig davon. Oder aber, man näht sich die Taschen zu, kauft bewusster ein, verzichtet auf Schnickschnack und vergleicht Preise. Vielleicht das nächste Smartphone erst später und nur noch ein Urlaub im Jahr? Auf Balkonien? Ist ja auch schön! Wer es auf die Spitze treiben will, wechselt die Versorger, sucht nach billigsten Tarifen für Internet, Mobilfunk und wirft überflüssige Versicherungen über Bord. Kippe aus und Pulle weg, soll auch helfen, Geld zu sparen. Aber was hat man dann noch vom Leben?

Für immer mehr Leute wird es heißen, mit dem Einkommen auszukommen. Für die anderen heißt es, die momentane Kaufkraft zu nutzen, um diese in Sicherheit zu bringen. Es müssen ja nicht immer nur Nudeln und Klopapier sein. Noch vertrauen die meisten Leute dem herkömmlichen Geld. Sollte sich das ändern, und der Kaufkraftverlust wird in diesen Monaten spürbarer, wird Ihnen das der Goldpreis mit dann höheren Euro-Kursen mitteilen.

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