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Rekorde, über die (noch) niemand redet…

10.07.2020

Heimlich, still und leise schob sich der Goldpreis über die 1.800er US-Dollar-Marke. Experten sind mehr als überrascht. Sie passen ihre Kursziele nun der Realität an. Man kann nichts anderes erwarten. Einige hundert Zähler niedriger sprühten sie vor Pessimusmus.

Sie verweisen darauf, dass es der höchste Stand seit 2011 wäre und dass zum Rekordhoch noch rund 100 US-Dollar fehlen. Den Experten ist wahrscheinlich auch aufgefallen, dass Gold in Euro bei 1.633 Euro pro Feinunze längst ein Allzeithoch erreicht hatte. Ein Dank geht deshalb an die EZB, die so viele Euros schafft, dass die vorhandene Geldmenge immer weiter verdünnt wird. Das war zu erwarten und auch nicht schwer, darauf zu kommen.

Sollte der Goldpreis in US-Dollar über das alte Niveau von 1.921 steigen, dann wird es sicherlich wieder genügend mediale Aufmerksamkeiten und Feierlichkeiten geben. Dann werden auch die Zeitungen fragen, ob man auf diesem Niveau noch Gold kaufen soll. So wie immer... Und auch die Leute werden sich das fragen, ob sie auf den Zug aufspringen sollen. Dabei geht es doch eher um das Umsteigen, also den Zug zu wechseln - vom Papiergeld hin in echte Werte.


Ob der Preis dann nochmal sinkt wie in den Jahren 2013, 2014 oder 2015, als eine Unze weniger als 1.000 Euro kostete. Damals gab es große, ja, epische Abgesänge auf das gelbe Metall.  Von Silber redete ohnehin niemand. Auch hier waren sich die Experten sicher, dass so ein Silberklotz höchstens als Türstopper dienen kann. Doch der weiße Teufel scheint sich in Stellung zu bringen, sagen die technischen Analysten – auch hinsichtlich des Preisverhältnisses den einen zum anderen...

Gold und/oder Silber?

Im Vergleich zum Gold liegt Silber weit hinten. Während Gold in den letzten fünf Jahren um 53 Prozent stieg, lahmte Silber dem gelben Bruder mit nur 20 Prozent hinterher. Gold ist eher
„geldig“ und Silber zur Hälfte Industrierohstoff. Inmitten der Corona-Turbulenzen kostete Gold 125-mal mehr als Silber. So „billig“ war Silber noch nie in den letzten Jahrhunderten. Doch das „Weiße“ hat inzwischen aufgeholt. Das Gold-Silber-Verhältnis hat sich auf 98:1 verringert, was historisch aber auch selten gesehene Niveaus bedeuten – vom Vergleich zu den Aktienkursen ganz abgesehen.

In Sachen Geldanlage ist es doch immer wieder erstaunlich, dass das meiste Interesse dann geweckt wird, wenn die Preise ganz oben stehen. Dann erscheint vieles viel wertvoller. Das zieht dann mediale Aufmerksamkeit auf sich, was den Effekt der Gier kitzelt. Viele wollen es dann auch haben. Das betrifft nicht nur Aktien, Kryptowährungen und das neuste Smartphone – sondern auch Edelmetalle. Doch auch hier gilt: Im Einkauf liegt der Gewinn und nicht umgekehrt.

Das Spannende und auch Gefährliche in den kommenden Jahren liegt aber darin, wie sich die Kaufkraft des Papiergeldes entwickelt und ob man komplett seine Ersparnisse dort zinslos parken will, wohl ahnend, dass man später viel weniger an Waren und Dienstleistungen bekommen wird. Und sollte es so kommen, dass Gold in US-Dollar demnächst einen neuen Rekord schaffen sollte, denken Sie mal daran, dass dann der US-Dollar noch nie so schwach gegenüber dem Gold steht – die angeblich stärkste Papiergeld-Währung der Welt…

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