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Frische Zahlen vom edlen Metallmarkt

11.02.2020

Gold hat die letzte Woche bei 1.435 Euro pro Feinunze geschlossen. Das ist zehn Euro unter seinem höchsten Stand. Erinnern Sie sich noch an meine früheren Texte hier auf diesem Blog, wonach der Preis für das gelbe Metall mit der Unruhe da draußen Hand in Hand gehen? Beide sind unzertrennlich. Wäre heute Gold halb so teuer wie heute, gäbe es wahrschenlich diese unleidlichen Themen wie Handelskriege, Brexit, Geldrucken, Nullzinsen und Strafzinsen nicht in dieser nervigen Form. Auch im Politischen wäre vieles anständiger geblieben als es heute daher kommt. Oder fragt sich ernsthaft und endlich mal jemand, welche Schieflagen im politischen Gebälk Herrn Trump eigentlich erst möglich gemacht haben? Oder auch die Veränderungen der politischen Landschaft vor unserer Tür? Je höher Gold steigt, freut das denjenigen, der es hat und er sollte sich zugleich auch fürchten. Mit Gold ist das Fürchten etwas einfacher. Meinen Sie nicht auch? Der Goldpreis bleibt im Aufwärtstrend, das Vertrauen in die wirtschaftliche und politische Elite wie die Kaufkraft im Abwärtstrend.

Silber wirkt im Vergleich zum „Gelben“ abgeschlagen. Anders betrachtet, ist es wesentlich preiswerter als historisch begründet. Das „Geldige“ kostet 89 mal so viel wie das „Weiße“. Normalweise müsste bei einem Verhältnis von 1:60 das Silber eher bei 24 Euro stehen statt bei 16 Euro pro Unze. Wenn den meisten Leuten Gold zu teuer ist, wird auch Silber in ihren Fokus rücken. In diesem kleinen Markt könnte es dann schnell eng werden.

Bei Palladium und Rhodium ist gerade dieser Engpass zu beobachten. Von wenigen hundert Euro pro Unze ist Rhodium auf 10.000 Euro gestiegen. Davon werden jährlich rund 30 Tonnen gefördert und verbraucht. Es ist purer Rohstoff wie das Palladium. Letzteres lässt alle anderen Edelmetalle im Preis blass aussehen. Beide weißgrauen Metalle werden in Katalysatoren verwendet. Die Nachfrage ist derzeit höher als das Angebot, was die Preise explodieren ließ. Kein Unternehmen, welches dieses Metall verbaut, kann sich einen Ausfall der Produktion leisten, nur weil ein paar Gramm oder Kilo von dem Zeug fehlen. Also wirft man sich panisch auf die vorhandenen Restangebote auf engen Markt.

Eine Unze Palladium hat sich in diesem noch kurzen Jahr um 22 Prozent verteuert, binnen 12 Monaten um 73 Prozent und innerhalb von zehn Jahren um 617 Prozent. Ziemlich edel, dieses Metall. Es wird hauptsächlich in Südafrika, Simbabwe und Russland gefördert und besitzt auch gewisse politische Instabilitäten. Abgesehen von Versuchen in Russland, war Palladium noch nie wirkliches Geld - im Gegensatz zu Gold und Silber. Soll man da investieren? Das fragen die Leute immer dann am meisten, wenn es am teuersten ist oder die Bild-Zeitung davon berichtet.

Unterdessen gibt es spannende Zahlen von der U.S. Geological Survey (USGS), wonach im letzten Jahr China mit einer Förderung von 420 Tonnen Gold wieder die Nummer Eins blieb, während die Schächte in Südafrika immer weniger Gold ausspucken. Einst wurden dort über 1.000 Tonnen im Jahr gefördert. Im letzten Jahr waren es nur noch 90 Tonnen.

Insgesamt schätzt man, dass es derzeit noch 50.000 Tonnen Gold im Boden gibt, die sich bei den aktuellen Preisen abbauen lassen. Bei einer jährlichen Förderung von 3.200 Tonnen wäre, rein mathematisch betrachtet, in 15 Jahren alles geschürft, was man auch als geologische Reichweite bezeichnet. Bei höheren Goldpreisen würden sich auch derzeit nicht abbauwürdige Vorkommen erschließen lassen. Ein weiterer Faktor spielt in die Hände eines steigenden Goldpreises: Durch den in den letzten Jahren eher niedrigen Goldpreis kam die Minenindustrie unter Druck. Die stagnierenden Ausgaben für Exploration führen nun dazu, dass weniger geforscht und damit gefunden wurde. Gold wird deshalb auch in Zukunft knapp bleiben, allein schon gegenüber der explodierenden Geldmengen. Außer, man schafft es endlich, Stroh zu Gold zu spinnen.

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