Ruhe vor dem Sturm?  In den letzten Wochen war es bei den Edelmetallen eher ruhig und die Schwankungsbreite der Preise gering. Charttechniker sagen, Gold und Silber arbeiten weiter an ihrer Bodenbildung, während andere Märkte im Rampenlicht stehen - und nicht die Edelmetalle.   Ist der Preis heiß?  Nein, es gibt ja keine Inflation und Teuerung erst recht nicht. Zumindest nicht in der Statistik, sondern nur im normalen Leben.   Den Stöpsel gezogen?  Damit hätte angeblich niemand rechnen können, dass an den weltweiten Börsen binnen zehn Tagen satte fünf Billionen US-Dollar in Luft aufgehen könnten.   Was uns 2018 erwarten könnte...  2017 zeigte wieder mal, was Edelmetalle können und was nicht. Es gibt keine Renditen wie bei Anleihen, sondern nur Kurssteigerungen oder Kursverluste.   Edelmetalle im November 2017  Was tut sich bei Gold und Silber? Die Bilanz für 2017 sieht bislang eher bescheiden aus.   Wahnsinn in Unzen?  Neulich staunte die Öffentlichkeit und wohl auch die Expertenschaft, denn nach einer Studie des World Gold Councils, dem Lobbyverband der Goldindustrie, sei Deutschland der größte Goldkäufer der Welt.

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Ruhe vor dem Sturm?

14.05.2018

In den letzten Wochen war es bei den Edelmetallen eher ruhig und die Schwankungsbreite der Preise gering. Charttechniker sagen, Gold und Silber arbeiten weiter an ihrer Bodenbildung, während andere Märkte im Rampenlicht stehen - und nicht die Edelmetalle. Manche Meinungsexperten behaupten, man bräuchte heute nur noch Aktien und kein totes Blech. Na mal sehen… Irgendwann später werden sie ihre Meinung wie eine Fahne in einen anderen Wind hängen.

Immer schon machen die Kurse und Preise die Nachrichten und weniger umgekehrt. Hinter dem Vorhang der Edelmetalle bewegt sich Trotz der vermeintlichen Tristesse eine ganze Menge. Man muss zweimal hinschauen und ist dann oft auch nicht schlauer. Gold und Silber sind politische Metalle. Was da gespielt wird, ist nicht immer zu erkennen, aber beruhigend ist es derzeit auch nicht.

Wird über den Goldpreis berichtet, dann in US-Dollar. Wenn die US-Währung teurer wird, muss Gold entsprechend billiger werden, so die Fachleute. So einfach ist es aber nicht, denn für uns hier spielt der Euro die entscheidende Rolle und nicht der US-Dollar. Man kann das mit dem Gold und den Währungen am besten wieder mal in Venezuela und kann froh sein, dort nicht zu leben. Die Inflation ist mit einer Rate von 14.000 Prozent in die Hyer-Form übergegangen. Der Preis für eine Unze Gold ist binnen einer Woche von 70 Millionen auf 95 Millionen Bolivar gestiegen. Dort hört Geld auf Geld zu sein, obwohl inzwischen jeder Millionär ist, sogar mit nur einer einzigen Unze Silber. Kein Mensch dort interessiert sich für den Goldpreis in US-Dollar! Ich möchte stark bezweifeln, dass die Leute in Venezuela gerade glücklich sind, obwohl sie wegen der Gelddruckerei und den damit verbundenen großen Zahlen auf den Geldscheinen so reich geworden sind. Auch der dortige Aktienmarkt kommt Monat für Monat um einige hundert Prozent voran, was allerdings weniger mit einem Aufschwung zu tun hat, sondern mit einem Untergang des Geldes. Raus aus dem Geld, ist dort die Devise, bevor es morgen noch weniger wert ist. Man könnte auch anders behaupten, Aktien und Edelmetalle sind das Antigeld sterbender Währungen. Hauptsache man hat mehr Wahres als dann noch Bares. Venezuela ist weit weg. Hierzulande ist alles anders. Die EZB druckt fleißig Geld, um die Probleme der Eurozone zu lösen. Das hat Venezuela anfangs auch gemacht.

Hierzulande ist der Goldpreis auf den höchsten Stand seit Januar gestiegen. Dreimal dürfen Sie raten, warum das so ist – BINGO! Weil der Euro gegenüber dem US-Dollar abgewertet hat. Wir merken das nicht beim Einkaufen bzw. nicht sofort. Von Ständen um 1,25 US-Dollar ist der Euro auf 1,18 USD gefallen. Gold gleicht den Kaufkraftverlust sofort ab. Je höher sein Preis, desto mehr wertlosere Euro muss man für eine Einheit Gold oder Silber hinblättern. Bei den Aktien ist das nicht anders. Auch das ist Inflation, während uns die Offiziellen erzählen, die Inflationsrate läge derzeit bei 1,6 Prozent im Jahr. Bei 0,00 Prozent Zinsen und einer Teuerung von 1,6 Prozent, werden Leute, die auf herkömmliche Art und Weise sparen automatisch ent-spart. Dieser Verlust ist garantiert. Solange der Euro noch eine so große Kaufkraft hat, sollte man einen Teil davon in etwas Werthaltiges tauschen. In Venezuela hat das inzwischen jeder begriffen.

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