Den Stöpsel gezogen?  Damit hätte angeblich niemand rechnen können, dass an den weltweiten Börsen binnen zehn Tagen satte fünf Billionen US-Dollar in Luft aufgehen könnten.   Was uns 2018 erwarten könnte...  2017 zeigte wieder mal, was Edelmetalle können und was nicht. Es gibt keine Renditen wie bei Anleihen, sondern nur Kurssteigerungen oder Kursverluste.   Edelmetalle im November 2017  Was tut sich bei Gold und Silber? Die Bilanz für 2017 sieht bislang eher bescheiden aus.   Wahnsinn in Unzen?  Neulich staunte die Öffentlichkeit und wohl auch die Expertenschaft, denn nach einer Studie des World Gold Councils, dem Lobbyverband der Goldindustrie, sei Deutschland der größte Goldkäufer der Welt.

Neuigkeiten

Jim Rickards: Die Fed wird eine starke Goldrally auslösen

27.11.2017

Auf der Konferenz Gold & Silver Summit in San Francisco führte Daniele Cambone vom Nachrichtenportal kitco.com ein kurzes Interview mit dem Bestsellerautor Jim Rickards. Darin äußert sich der Finanzexperte wenig besorgt über die zuletzt stagnierende Entwicklung des Goldkurses. Er geht im Gegenteil davon aus, dass es schon bald zu einer neuen Rally kommen wird.

Der Katalysator dafür wird seiner Einschätzung nach die US-Notenbank Fed sein: "Der Markt rechnet zu 100% mit einer Zinserhöhung im Dezember und diese Erwartung ist bei allen Assets eingepreist", erklärt Rickards. Er selbst glaubt jedoch nicht, dass die Fed bei ihrer nächsten Sitzung eine Zinsanhebung beschließt, weil die Inflationsraten noch immer sehr gering sind. "Dann wird sich alles plötzlich umkehren. Gold und der Euro werden steigen, der Dollar und die Rendite werden fallen [...] Das könnte eine bedeutende Goldrally auslösen."

In Bezug auf Jerome Powell, der 2018 die derzeitige Notenbankvorsitzende Janet Yellen ablösen wird, sagt Rickards: "Er ist ein Klon von Yellen." Eine Änderung der US-Geldpolitik sei also nicht zu erwarten.

Darüber hinaus erklärt der Experte auch sein mittelfristiges Kursziel für Gold, das bei 10.000 $ je Unze liegt. Dieser Preis sei nicht aus der Luft gegriffen, sondern reflektiere vielmehr das Preisniveau, das das Edelmetall im Rahmen eines Goldstandards haben müsste, um Deflation zu vermeiden. 

Rickards räumt jedoch auch ein, dass Investoren nicht zwangsläufig einen realen Gewinn machen würden, falls der Goldkurs auf 10.000 $ ansteigt. Eine derartige Preiserhöhung könne auch lediglich die Inflation und den Wertverlust der Währung widerspiegeln. "Doch selbst in einer solchen Welt mag ich Gold, weil es das Vermögen schützt" sagt Rickards. 

Zudem kommentiert der Finanzexperte die Lage an den Aktienmärkten, wo er eine starke Kurskorrektur für möglich hält, sowie den Hype um Bitcoin und die Vergleiche, die derzeit allerorts zwischen der Kryptowährung und Gold gezogen werden.

 

Quelle:Goldseiten.de

 

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