Den Stöpsel gezogen?  Damit hätte angeblich niemand rechnen können, dass an den weltweiten Börsen binnen zehn Tagen satte fünf Billionen US-Dollar in Luft aufgehen könnten.   Was uns 2018 erwarten könnte...  2017 zeigte wieder mal, was Edelmetalle können und was nicht. Es gibt keine Renditen wie bei Anleihen, sondern nur Kurssteigerungen oder Kursverluste.   Edelmetalle im November 2017  Was tut sich bei Gold und Silber? Die Bilanz für 2017 sieht bislang eher bescheiden aus.   Wahnsinn in Unzen?  Neulich staunte die Öffentlichkeit und wohl auch die Expertenschaft, denn nach einer Studie des World Gold Councils, dem Lobbyverband der Goldindustrie, sei Deutschland der größte Goldkäufer der Welt.

Neuigkeiten

Edelmetalle im November 2017

13.11.2017

Was tut sich bei Gold und Silber? Die Bilanz für 2017 sieht bislang eher bescheiden aus. Gold in Euro liegt rund ein Prozent vorn und Silber vier Prozent hinten. Auf den ersten Blick: Außer Spesen nicht viel gewesen – im Gegensatz zu dem, was im Aktienmarkt oder gar bei den Kryptowährungen wie Bitcoin, Ether und Dash abgeht. Der Bitcoin ist allein in diesem Jahr um 570 Prozent teurer geworden. Steigende Preise zogen schon immer die Spekulanten an. Na, wie wär`s? Gleichzeitig vermehrt sich die Zahl der Krypto-Experten wie Fruchtfliegen auf Obsttellern. Das war 2011 bei Gold und Silber ebenso, da tauchten plötzlich Leute auf, die noch heller als das Gold glänzen wollten. Die Herde zog dann weiter und macht gerade bei den Kryptowährungen Zwischenstopp. Wohin zieht sie dann? Wir wissen es nicht, nur, dass Gold und Silber wegen ihrer momentanen Lethargie weder hoch im Kurs noch hoch in der Gunst der Spekulanten stehen. Das macht sie ja so interessant.

Ähnliches sieht man momentan bei Palladium, dem anderen Weißmetall, welches in Katalysatoren für Benzinmotoren das Abgas reinigt. Platin für Katalysatoren in Dieselautos ist gerade out. Es steht sechs Prozent tiefer als zu Jahresbeginn. Beim Palladium ging es um 34 Prozent aufwärts. Erinnern Sie sich noch an Zeiten inmitten der Finanzkrise, als eine Unze Palladium noch 150 Euro kostete und nicht 870 Euro wie heute? Der Gewinn liegt immer noch im günstigen Einkauf und auch einer Portion Glück zur richtigen Zeit.

Dass die Stimmung im Edelmetallsektor jenseits des Palladiums derzeit eher verhalten ist, konnte man Anfang November auf der jährlichen Edelmetall- und Rohstoffmesse in München beobachten. Dass Edelmetalle aufgrund ihrer Eigenschaften als „Ersatzgeld“ in einer Welt der Gelddruckerei Unterstützung finden, war nichts Neues. Neu war auch nicht, dass es neben den vielen guten Vorträgen auch eine Menge Unterhaltung gab, als beispielsweise ein Experte aus einer Bank in seinem Vortrag felsenfest behauptete, Gold werde in US-Dollar notiert, berechnet und gehandelt. Dass aber zehn Meter weiter an den Ständen der Edelmetallhändler Gold und auch Silber (nur) in Euro verkauft wurden, blieb ihm gänzlich verborgen. Vielleicht aber passt diese Realität nicht in seine Theorie. Egal. Es war lustig.

Man liest oft, die Edelmetallpreise steigen bei wirtschaftlichen oder politischen Unsicherheiten. Wenn dem so wäre, hätten sich die Unsicherheiten seit dem Jahr 2011, als Gold und Silber auf Rekorden notierten, um ein Drittel reduziert – beim Silber sogar gedrittelt. Nein? Dieses Argument ist Schwachsinn. Als sich zwischen der Jahrtausendwende und 2011 das Gold versiebenfachte, hätten sich die Unsicherheiten ja ebenfalls versiebenfacht und beim Silber sogar verzehnfacht. So ein Quatsch! Wenn Papierwährungen die Krise bekommen, dann steigen die Preise für Edelmetalle eben in diesen Währungen, wenn man für eine Unze mehr und mehr Papiergeld bezahlen muss.

Ob bei Edelmetallen oder Kryptowährungen - manche Experten behaupten gerade, der Bitcoin wäre das neue Gold. Nur anfassen kann man ihn nicht. Andere wiederum warnen vor diesen Bitcoins. Manche sollten besser vor sich selbst warnen. Und dennoch ist es immer wieder erheiternd, in einem Markt aus Preisen, Meinung und Glaube etwas Brauchbares herauszulesen. Bitcoin ist wie Gold eine Art von Geld außerhalb unseres oft so fragilen Finanzsystems. Entscheidend ist für den Fall der Fälle, was noch da ist, wenn alles anderes weg sein sollte. Beim Gold mache ich mir da wenig Sorgen.

Übrigens... Brauchen Sie noch ein paar Weihnachtsgeschenke? Dann verschenken Sie doch mal ein paar Unzen Silber. Doch seien Sie vorsichtig! Man kann die Leute damit auch erschrecken!

Haben Sie noch Fragen?

Rückrufservice

Sie möchten, dass wir Sie zurückrufen? Schicken Sie uns einfach Ihre Telefonnummer und die bevorzugte Anrufzeit. Wir rufen Sie so bald wie möglich an.

Taurus Sachwerte AGDie Taurus Sachwerte AG ist ein eigenständiger Wiederverkäufer von physischen Edelmetallen. Wir verkaufen Gold und Silber in Form von Barren und Münzen. Der Käufer erwirbt die physischen Edelmetalle zu seinem persönlichen Eigentum und kann diese in der Schweiz einlagern lassen.+4232634444
Heiligkreuz 15 Postfach 8609490VaduzLiechtenstein