Frank Meyer Blog

Euro-Gold auf Rekord. Silber braucht noch etwas…

12.09.2019

Das hatte wohl niemand auf der Agenda, dass in diesem Jahr die von den Experten prophezeite Zinswende nach oben ausfallen wird. Das Gegenteil ist der Fall. Sie hatten auch nicht auf der Agenda, dass Gold in Euro mit zeitweise 1.413 Euro pro Feinunze ein frisches Rekordhoch aufs Parkett legte und die Börsen blass aussehen ließ.

Es kommt eben anders, als am Jahresanfang prognostiziert wird. Dabei ist der Goldpreis in mehr als der Hälfte der Währungen dieser Welt auf neue Rekorde geklettert. Richtigerweise sind die Währungen gegenüber dem Gold auf neue Tiefs gefallen. Und der Euro ist nicht wirklich der knusprigste Keks in der Dose. Er war als politische Währung konzipiert. Seine ständige Rettung ist Politik. Daran wird sich nichts ändern. Sonst gäbe es ihn nicht mehr. Bis zur Währungsreform wird es wohl nie wieder Zinsen auf Erspartes geben, obwohl der Euro doch gekommen ist (bzw. wurde) um bis zum Sankt Nimmerleinstag zu bleiben. Zumindest in der Theorie und der offiziellen Verlautbarung der EZB und ihren Freunden aus der Politik.

Nein, momentan ist der US-Dollar die wohl stärkste Währung der Welt. Doch bei Lichte betrachtet, wertete er in diesem Jahr auch gegenüber dem Gold um rund 20 Prozent ab. Ergo: Gold ist die derzeit stärkste Währung der Welt.

Erinnern Sie sich noch an Alan Greenspan? Das war der frühere Chef der US-Zentralbank. Man nannte ihn auch „Magier“. Jeder in seiner Gegenwart wälzte sich im Staub, so groß war „Big Al“. Seine Magie bestand lediglich darin, jede Krise durch zu billiges Geld durch einen noch größeren Schwall noch billigeren Geldes zu ertränken - und damit die Börsen in luftige Höhen zu katapultieren. So schwer war das gar nicht!

Vor seinem Job liebte Greenspan das Gold. Man konnte das in seinen Schriften lesen. Als FED-Chef aber machte er eine 180-Grad-Drehung, um dann nach seinem Karriereende in der FED sich wieder für Gold auszusprechen. Der inzwischen 93-jährige sagte neulich im US-Sender CNBC, dass „der Goldpreis steigt, da die Investoren nach einer harten Anlageklasse suchen, von der sie wissen, dass sie auch noch in 20 oder 30 Jahren einen Wert haben wird.“ Chapeau!

Währen der Goldpreis in Euro neue Rekorde sah, hinkt das Silber dem Gold hinterher, holt aber etwas auf. Bis zu seinem Rekord bei rund 50 US-Dollar pro Feinunze aus dem Jahr 2011 müsste der bleiche Bruder um 180 Prozent steigen, in Euro sich von derzeit 16,5 Euro pro Unze verdoppeln. 2011 gab es für eine Unze Gold rund 35 Unzen Silber, heute 82. Unter dem Aspekt der greenspanschen Denke sollte man tunlichst im Hinterkopf behalten, dass Investoren (immer) nach einer Anlageklasse suchen, die auch in 20 oder 30 Jahren noch einen Wert haben werden. Ob da der jetzt schon schwache Euro oder der noch einigermaßen und vermeintlich starke US-Dollar mithalten können?

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