Frank Meyer Blog

Holzauge, sei wachsam!

10.04.2015
Sparen ist inzwischen zu einer Wissenschaft geworden bzw. zu einem Ritt auf der Rasierklinge. Dabei bedeutet Sparen nur, weniger auszugeben als einzunehmen. Wo aber soll man künftig seine Überschüsse parken, wenn es keine Zinsen mehr gibt? Einfacher ist es dann, sein Geld einfach auszugeben, statt sich damit auch noch zu beschäftigen, heißt es, also sein Geld zu tauschen in Möbel, Schrankwände oder Schnickschnack. Vielleicht gibt es sinnvollere Tauschmöglichkeiten...

 

Sparen ist inzwischen zu einer Wissenschaft geworden bzw. zu einem Ritt auf der Rasierklinge. Dabei bedeutet Sparen nur, weniger auszugeben als einzunehmen. Wo aber soll man künftig seine Überschüsse parken, wenn es keine Zinsen mehr gibt? Einfacher ist es dann, sein Geld einfach auszugeben, statt sich damit auch noch zu beschäftigen, heißt es, also sein Geld zu tauschen in Möbel, Schrankwände oder Schnickschnack. Vielleicht gibt es sinnvollere Tauschmöglichkeiten...

Früher war die Altersvorsorge einigermaßen planbar. Es hieß, 10.000 gesparte D-Mark bringen bei Zinsen von sechs Prozent monatlich 50 D-Mark Extra-Einkommen. Heute gibt es gar nichts mehr. Wer sein Geld heute auf dem Konto bunkert, gibt so der Bank einen kostenlosen Kredit und kann nicht mal sicher sein, wie sicher die Bank ist, trotz aller vertrauensbildenden Marketing-Kampagnen. Und wie sicher ist der Euro? Man achte auf seine schwindende Kaufkraft im Rest der Welt, abgesehen von den anderen Problemen.

Die Marketingabteilungen der Finanzindustrie haben längst umgeschaltet und jagen die Sparer jetzt in Aktien, wo diese richtig teuer geworden sind. Billig kaufen gilt ja nur im Supermarkt. Wenn aber jemand nach Edelmetallen fragt, dann verkauft man ihm goldene Finanz-Konstruktionen, die mit echtem Metall soviel zu tun haben wie ein Karpfen mit einer Kiefer.

Man muss heute mehr Risiko in Kauf nehmen in dieser zinslosen Zeit. Das ist aber so gewollt. Und gleichzeitig heißt es die Aktienmärkte können nicht mehr fallen, eben so wenig wie Schweizer Franken unter die Marke von 1,20 zum Euro. Diesmal ist es nun wirklich anders – der teuerste Spruch an der Börse...

Wann werden die Edelmetalle angemessen auf die Zinslosigkeit reagieren? Sie werden. Nun, in Euro gesehen sind deren Preise in diesem Jahr um fast zwanzig Prozent gestiegen, etwas weniger als der DAX. Während der DAX fefeiert wird, ist von Gold und Silber als Alternative nichts in den Zeitungen zu lesen. Die wenigsten kommen so auf die Idee, wenigstens einen Teil ihres Ersparten in Edelmetalle fließen zu lassen um wenigstens ihre Kaufkraft zu speichern – und das außerhalb dieses fragilen und verrückten Finanzsystems. Der ewig gepredigte Nachteil, dass Edelmetalle keine Zinsen bringen, dürfte ausgedient haben wie der Spruch „Bares ist Wahres“. Die Werthaltigkeit einer Finanzanlage entpuppt sich oft erst mit einem Blick durch die Lupe auf das Kleingedruckte oder über der Flamme einer Kerze.

Willkommen also in einer Zeit, in der sich Regierungen und Zentralbanken um den einst „freien Markt“ kümmern. Nicht nur in der DDR ging das schief, als nichts dem Zufall überlassen blieb, sondern der Einfalt der Zentralplaner. Dort gab es auch keine Börse und kein Gold. Man war der Staats-Währung, der Blech-Mark ausgeliefert. Dann hat sich die DDR der D-Mark angeschlossen. Was für ein Glück! Wem aber schließen wir uns an, wenn der Euro nicht das hält, was die Politik immer wieder verspricht? Stabilität... Kaufkraft... Vertrauen....? 

Es heißt ja, in einem See voller Liquidität steigt jedes Boot, selbst die mit Löchern: Dann hätten Gold und Silber preislich gegenüber den Aktienmärkten aufzuholen. Hier geht es nicht um Renditen oder preisliche Zugewinne, sondern um Sicherheit. Bei Metallen kann man sicher sein, wenn sonst schon nichts sicher ist, dass die am Ende noch da sein werden, wenn alles andere weg sein sollte.

Ja, seine Spargewohnheiten sollte man wohl überdenken. Vorbei sind die Zeiten mit sechs Prozent Zinsen im Jahr, wohl auf Ewigkeiten. Allein dieser Fakt spricht dafür, einen Teil in echtes Gold und Silber zu tauschen. Der Anteil sollte parallel zur Intensität der präsentierten Lügen über Stabilität und Wachstum steigen. Das liegt im Ermessen jedes Einzelnen.

P.S. Null-Zinsen sind übrigens nicht Gottes Werk, sondern das der Interventionisten. Und die sitzen an den Schalthebeln der Macht.

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Taurus Sachwerte AGDie Taurus Sachwerte AG ist ein eigenständiger Wiederverkäufer von physischen Edelmetallen. Wir verkaufen Gold und Silber in Form von Barren und Münzen. Der Käufer erwirbt die physischen Edelmetalle zu seinem persönlichen Eigentum und kann diese in der Schweiz einlagern lassen.+4232634444
Heiligkreuz 15 Postfach 8609490VaduzLiechtenstein

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